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Logistikdienstleistungen und Transport 100922

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Knappe Entscheidung bei „Grenzenlos“

Mittwoch, 22. September 2010

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bayernhafen Gruppe vergibt Förderpreis für Logistik 2010

Die Gewinner von „Grenzenlos", dem Förderpreis für Logistik 2010, den die bayernhafen Gruppe erstmals vergeben hat, stehen fest. Zur besten Arbeit kürte die Experten-Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Ralf Elbert, Leiter des Bereichs Logistik der TU Berlin, den Gemeinschaftsbeitrag von Liubov Furyaeva, Marten Jäger, Andreas Reich und Christine Graf von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, die in ihrer Arbeit die Optimierung von logistischen Aufgaben entlang von Wertschöpfungsketten auf Basis eines Balanced Scorecard-basierten Lösungsansatzes untersucht hatten.

Den stolzen Gewinnern überreichte Joachim Zimmermann, Geschäftsführer der bayernhafen Gruppe, in Regensburg den mit 2.000 Euro dotierten ersten Preis. Weitere 1.500 Euro erhielt ihr Lehrstuhl an der Uni Bamberg als Zuschuss für Exkursionen. „Mit dem Förderpreis ist zudem die Möglichkeit für den Gewinner verbunden, seine Diplomarbeit bei der bayernhafen Gruppe zu erstellen", sagte Joachim Zimmermann. Siegerin Liubov Furyaeva habe bereits Interesse signalisiert.

„Hier wurde ein Konzept in die Umsetzung gebracht. Sie haben sich in die Lage der bayernhafen Gruppe versetzt und sind tief mit Kennzahlen eingestiegen", lobte Prof. Elbert die Sieger bei der Verleihung. Das Ziel des Förderpreises, Lehre und Berufsleben sowie Wissenschaft und Praxis zu verbinden, ist somit gelungen, nicht nur beim 1. Preis. Die eingereichten Beiträge hatten es der Jury nicht leicht gemacht. Ihr gehörten neben Prof. Elbert Prof. Dr. Christoph Tripp von der Hochschule Hof, Dr. Karin Jäntschi-Haucke, Ministerialrätin im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr und Technologie, Johannes Schinnen, verantwortlich für das Logistikcontrolling des Automobilzulieferers Brose-Gruppe, und Joachim Zimmermann an. „Die Entscheidung war zwar einstimmig, aber sehr knapp", so Joachim Zimmermann. „Weil es so hauchdünn war, haben wir uns entschlossen, zwei zweite Preise zu vergeben." Die mit je 1.000 Euro dotierten zweiten Plätze gingen an Jakob Schulz und Julian Brosch, ebenfalls von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, für ihre Arbeit „Wie kann die Leistungsfähigkeit von Standorten, insbesondere Häfen, verbessert werden? Ein strategischer Lösungsansatz" sowie an Matthias Engel von der Fachhochschule Schweinfurt-Würzburg, der ein „Binnenhafen-Flächennutzkonzept" vorgestellt hatte.

Auf gleich zwei Preisträger seines Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, Produktion und Logistik an der Uni Bamberg war Prof. Dr. Erich Sucky besonders stolz: „Das zeigt, dass wir nicht an der Praxis vorbei ausbilden. Wir werden die positiven Erfahrungen weitergeben und die Arbeiten in den Vorlesungen berücksichtigen. Der Förderpreis-Wettbewerb sollte auf jeden Fall weitergehen."
Ein Wunsch, dem die bayernhafen Gruppe gerne nachkommt. „Das Thema für das Jahr 2011 steht schon fest", sagte Joachim Zimmermann. „Stichwort Eyjafjallajökull-Effekt. Sind optimierteste Logistikkonzepte wirklich optimal? Auf die Ideen der Studenten darf man wieder gespannt sein."

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